Der Begriff Rockmusik bezeichnet einen bestimmten Musikstil, der sich in den späten 1960er Jahren vor allem aus dem Rock’n'Roll entwickelte. Unter Einflüssen von anderen, zu der Zeit bekannten und beliebten Musikrichtungen, wie beispielsweise dem Blues und der Beatmusik, entstand ein ganz eigener Stil. Diese als Rockmusik bezeichnete Musikrichtung erlangte im Laufe der 60er und 70er Jahre eine immer größere Bekanntheit und Beliebtheit. Dank der weiten Verbreitung der Rockmusik inspirierte sie viele Bands und Musiker und bildete somit die Grundlage vieler späterer und auch auch heute noch aktuellen Musikrichtungen.
Die Rockmusik zeichnet sich vor allem durch die manuelle Arbeit der Musiker aus, die ihre Instrumente im Idealfall perfekt beherrschen und bei jedem Auftritt auch live spielen. Grundsätzlich besteht eine Rockband aus einem Sänger, der in besonderem Maße das Publikum animiert und mit ihm in Interaktion tritt, also als sogenannter Frontmann fungiert, sowie den weiteren Bandmitgliedern, die für die eigentliche musikalische Unterhaltung zuständig sind. Im Allgemeinen sind das der Gitarrist, ein Bassist und der Schlagzeuger. Dies ist die Grundkonstellation vieler Bands, die jedoch je nach Gruppe auch vielfältig variiert und angepasst werden kann. Beispielsweise können mehrere Gitarristen vorhanden sein, oder weitere Instrumente hinzugefügt werden, wie etwa Blasinstrumente oder Keyboards. Dies ist abhängig von eigenen Stil der Band und oft auch von einzelnen Songs, deren Stimmung durch Einsatz von besonderen Instrumenten hervorgehoben werden kann. Generell ist Rockmusik eine der schnelleren Musikarten, die durch relativ schnelle, fließende Beats und Basslinien sowie durch einen passenden Gitarreneinsatz zum Tanzen animiert. Aus diesem Grund sind Konzerte für Rockmusiker oftmals wichtiger als Aufnahmen auf CD, da vor allem die Interaktion mit dem Publikum und dessen Reaktion für die Rockmusik als entscheidend gilt.