Die Geburt der Rockmusik

Posted by admin on 23rd Januar 2012 in Allgemein

Nachdem der Rock’n'Roll in den USA seinen Zenit überschritten hatte, wurde in England ab 1960 dieser Musikstil weiterentwickelt. Bands wie The Beatles oder The Rolling Stones gelten heute als eigentliche Erfinder der Rockmusik. Zwischen diesen beiden Bands bestanden schon markante Unterschiede in der musikalischen Ausrichtung, die schon ganz zu Anfang die Rockmusik in zwei Genres spalteten. Während die Beatles eher sanfteren Rock in Anlehnung an Beatmusik produzierten, machten die Rolling Stones eher laute, raue Musik. Diese Aufspaltung in Genres und Subgenres ist bis heute erhalten geblieben, und es existiert eine Vielzahl von Stilen, die alle auf der Rockmusik basieren, aber sich dennoch grundlegend unterscheiden. Ab 1965 erlebte der Rock eine Professionalisierung, die beispielsweise von Künstlern wie Jimmy Hendrix betrieben wurde. Anstatt simpler Rhythmen und Klangbilder wurden technisch anspruchsvolle Gitarrenläufe und Solos gespielt, die ein besonderes Maß an Talent und Beherrschung der Instrumente erforderten. Wie auch der Rock’n'Roll, wurde auch die Rockmusik von der Mitte der Gesellschaft verdammt und als schlechter Einfluss angesehen. Trotzdem, oder gerade deswegen, erlangte die Rockmusik unter Jugendlichen weite Verbreitung und schaffte es, das Image der Rebellion beizubehalten. Mit dem Aufkommen der Hippiebewegung wurde der Rock als Protestform fest mit dem jugendlichen Bedürfnis nach Auflehnung verbunden. Dieser Hippie-Rock war grundsätzlich friedlich und pazifistisch eingestellt, und auf Melodien und Harmonien wurde mehr Wert gelegt als auf einen rauen, aggressiven Sound. Daneben entstand eine Szene der Rockmusik mit eher brachialer Musik, die mit schnellen Gitarrenriffs und rauem Gesang einen Gegenpol zum sanften Hippie-Rock bildete. Aus dieser Richtung der Rockmusik sollten sich im Verlauf der Geschichte die härteren Spielarten wie Hardrock oder Punk entwickeln.

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